Weil Liebe ist...

"Wunderbare Worte..

 Schon sehr lange finde ich es erstaunlich welche Wirkung gut gewählte Worte haben. Ich rede nicht von Konversationen zwischen Menschen - ich spreche von niedergeschriebenem. Hier allerdings kann es sein, was es will. Wenn es nur eine kleine Notiz ist - eine kleine Nachricht für jemanden. Oder Bücher. Bücher mit 50 Seiten - oder mit 1500. Ich habe viel gelesen und ich bin mir sicher, ich werde noch viel lesen. Dabei beschränke ich mich nicht auf irgendwelche Richtungen, wie z.B. Liebesromane. Das ist Quatsch. Aber ich sage: Ein gutes Buch ringt mir eine Träne ab. Thaha: Nein, ich liste jetzt hier keine Bücher auf die ja ach so fest in meinem Leben verankert sind, wie die Künstler auf der Seite 'Die Musik'. Nein. Widererwarten nicht. Ich werde geschriebenes hier aufzeigen. Einiges von mir selbst & Ich habe es nicht geschrieben damit es anderen gefällt. Ich habe es nicht geschrieben um es immer und immer wieder vorlesen zu können. Es ist persönlich - dennoch hat es verdient hier zu erscheinen. Es ist ein teil von mir. Es sind Gefühle die aus mir gesprochen haben. Ich schreibe auch so was wie ein Tagebuch, aber nur wenn ich das Bedürfnis danach habe - und ich merke wirklich immer wieder wie erleichtert ich mich fühle, wenn ich einen Eintrag gemacht habe und das, was mich belastet niederschreiben konnte. Es fällt tatsächlich etwas von mir ab. Das ist das Anzeichen für die Gefühle die daraus sprechen.

Hassende Rosen

 

Hass ist wie das unerbittliche Vertrocknen einer Rose.

Sie ringt nach Wasser, wie Erstickende nach Luft

Sie will leben.

Die Herrlichkeit der Blüte lässt nach,

Welkend sinkt ihr Kopf unter einer schweren Last.

Die Blütenränder kräuseln sich.

Schwäche.

Die Hoffnung stirbt still.

Die Trockenheit frisst sich bis ins Herz,

Langsam und bestimmt.

Jegliche Zweifel –

Im Ansatz erstickt.

Lebendigkeit –

sanft ausgehaucht.

Hilflosigkeit.

Sie erstarrt.

Für immer.

Der Bann fesselt sie,

Sie kann ihm nicht entrinnen.

Leblose Dornen –

Grau und gefährlich.

Sie beugt sich in eine groteske Form,

Gezwungen vom Hass.

Grotesk?

Gleichzeitig:

Wundervoll und grausam,

Vorbestimmt und unerwartet,

Einzigartig und doch immer gleich.

Hassende Rosen –

wie gefallene Engel,

Erstarren für immer,

Oder zerfallen zu Staub.

 

Das ist einer Freundin von mir gewidmet.

 

 

Das Mädchen

 

Ich sehe dem blassen Mädchen mir gegenüber tief in ihre blauen Augen.

Sie glitzern, an ihren Wimpern hängen Tränen.

Ich sehe, dass sie zittert, der Schmerz, der auf ihr lastet ist greifbar.

Bald sinkt sie auf die Knie, ihre Beine halten sie nicht mehr.

Ich will sie berühren, ihre Tränen von der Wange wischen und sie stützen.

Ich strecke meine Hand aus, doch alles was ich berühre ist der kalte, beschlagene Spiegel, an

dem mein Atem langsam verblasst.

 

Liebe

 

Liebe ist wie Wasser.

Man kann sie nicht greifen, aber man kann sich ihr hingeben,

Sie mit ihrer tiefen Geborgenheit genießen,

doch man kann auch in ihr ertrinken,

sie tröpfelt, wie Regen, der deine Haut benetzt, von dir ab und du kannst sie nicht halten oder sie legt sich wie ein Schleier, ein unsichtbares Netz über dich.

Liebe ist nichts und doch wieder alles.

Eben wie Wasser, denn ohne es kannst du nicht leben und es lebt von Kreislauf, der so unscheinbar ist, dass du dich ganz in ihn hineingeben möchtest.

 

Weitere Folgen sehr bald - Ich muss nur noch den Computer damit füttern ; )


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